Für wen ist eine Psychotherapie
hilfreich?

Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Für Menschen in schwierigen Lebenssituationen

Im Laufe des Lebens kann es zu Situationen kommen, in denen es schwierig ist, alleine den richtigen Weg zu finden. Beispiele dafür können ein schwerer Schicksalsschlag (Trennung, Tod, Krankheit), eine psychische Erkrankung oder eine schwere Lebenskrise sein.

Die Personenzentrierte Psychotherapie glaubt in allen Situationen an das individuelle Wachstum des Menschen, sofern er den geeigneten Raum dafür bekommt. In der Psychotherapie wird Ihnen der Raum gegeben, den Sie benötigen, um Ihren persönlichen Weg zu finden, um aus der Krise eine Chance zu machen und um wieder Ihre eigene Lebensperspektive zu entwickeln.

Für Kinder und Jugendliche

Auch Kinder und Jugendliche werden immer wieder mit schwierigen Situationen konfrontiert. Im familiären System ist es oft nicht möglich, Hilfestellungen zu bieten. Es ist daher oft besser, Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen.

Da Kinder das Spiel als Ausdrucksmittel verwenden, wird es auch in der Psychotherapie eingesetzt, um innere Konflikte nach außen zu bringen und verarbeiten zu können.

Kinder und Jugendliche

Für Menschen mit intellektueller Behinderung

Menschen mit intellektueller Behinderung sind sehr häufig von ihrer Geburt an traumatischen Situationen ausgesetzt, die sie aber kognitiv schwer verarbeiten können und die deshalb häufig zu einer psychischen Erkrankung führen.

Daher ist es  erforderlich, ihnen bei der Aufarbeitung dieser Erlebnisse beiseite zu stehen, und sie bei der Bearbeitung aktueller Konflikte zu unterstützen – beispielsweise beim Ausdruck ihrer Emotionen und Gefühle.

Personenzentrierte Psychotherapie
nach C. Rogers

Prof. Dr. Hutterer meint zur personenzentrierten Psychotherapie:

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„Die therapeutische Methode der Personenzentrierten Psychotherapie wird durch die Bereitschaft und Verpflichtung des Therapeuten beschrieben, eine bestimmte Art von professioneller Beziehung mit dem Klienten einzugehen.“

Er meint damit, dass diese Beziehung va von bestimmten Haltungen der Therapeut*in geprägt ist:

Kongruenz/Authentizität/Echtheit

In der therapeutischen Beziehung bedeutet Echtheit, dass die Therapeut*in sich ungekünstelt und ohne professionelles oder routinemäßiges Gehabe verhält.

Wertschätzung

Die Therapeut*in knüpft ihre Wertschätzung gegenüber der Klient*in nicht an Bedingungen. Sie respektiert die Person der Klient*in in jedem Fall und betrachtet diese als eine Person von eigenem Wert und Individualität. Die Therapeut*in versucht nicht, das Verhalten und Erleben des Klient*in nach eigenen Vorstellungen zu verändern, sondern unterstützt die Klient*in in der Suche nach eigenen Lösungsmöglichkeiten.

Empathie

Nicht-wertendes, einfühlendes Verstehen (Empathie) bedeutet, dass die Therapeut*in ihre Aufmerksamkeit auf die Erfahrungen und Gefühle richtet, die die Klient*in in dem Moment äußert. Sie versucht, die Klient*in so zu verstehen, wie diese sich selbst sieht und bewertet die von der Klient*in ausgedrückten Gefühle und Erfahrungen weder offen noch insgeheim bzw sucht auch nicht nach Erklärungen dafür. Sie versucht, die Welt „aus der Sicht der Klient*in“ zu erfassen und zu verstehen. 

In der therapeutischen Zusammenarbeit zwischen Therapeut*in und Klient*in können wichtige Erfahrungen und belastende Erlebnisse besprochen und in einer vertrauensvollen Atmosphäre Lösungen, Auswege oder Veränderungsmöglichkeiten gesucht und ausprobiert werden.

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